Entlastungsbetrag in Berlin: 131 Euro für mehr Leichtigkeit im Pflege Alltag von Pflegeempfangenden, Angehörigen und Wahlfamilien LSBTIQ

Pflege bedeutet nicht nur medizinische Versorgung. Wer älter wird oder Angehörige unterstützt, weiß, dass schon kleine Dinge wie Einkäufe, Putzen oder Begleitungen zu Terminen anstrengend sein können. Genau dafür gibt es den Entlastungsbetrag: seit Januar 2025 monatlich 131 Euro, die allen Pflegebedürftigen mit einem anerkannten Pflegegrad zustehen.
Ein lächelnder Mann in einem grünen Pullover sitzt vor einem Fenster, umgeben von anderen Menschen.
In Berlin ist diese Leistung besonders wertvoll. Hier leben viele Menschen in Wahlfamilien oder queeren Netzwerken, die oft unsichtbar bleiben, wenn es um klassische Pflegeangebote geht. Für LSBTIQ*-Senior:innen ist der Entlastungsbetrag eine Möglichkeit, Alltagshilfe ganz konkret und bedarfsgerecht einzusetzen – so, dass sie wirklich ankommt. Was steckt hinter dem Entlastungsbetrag? Der Entlastungsbetrag ist im Sozialgesetzbuch XI verankert. Jede pflegebedürftige Person mit Pflegegrad 1 bis 5 hat Anspruch auf monatlich 131 Euro. Das Geld wird nicht bar ausgezahlt, sondern über anerkannte Anbieter:innen für Unterstützungsangebote eingesetzt. Typische Leistungen sind Alltagshilfe, Betreuungsdienste oder Unterstützung im Haushalt. Das Praktische: Nicht genutzte Beträge verfallen nicht sofort, sondern können bis zum 30. Juni des Folgejahres aufgebraucht werden. Wer also im Frühjahr wenig Unterstützung braucht, kann im Herbst oder Winter auf ein größeres Budget zurückgreifen. 👉 Offizielle Infos gibt es beim Bundesministerium für Gesundheit Entlastungsbetrag.
Ein lächelnder Mann in einem dunkelgrünen Pullover sitzt vor einem Fenster, umgeben von anderen Menschen.
Wie lässt sich der Entlastungsbetrag in Berlin nutzen? Alltagshilfe und Pflege für LSBTIQ Berlin hat eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Gerade LSBTIQ*-Senior:innen profitieren davon, wenn Leistungen queersensibel gestaltet sind. Denn Wahlfamilien, Freund:innen und Partner:innen übernehmen oft zentrale Rollen in der Pflege, ohne rechtlich abgesichert zu sein.
Die 131 Euro können flexibel eingesetzt werden – zum Beispiel für:
  • Alltagshilfe im Haushalt: Putzen, Wäsche, Kochen, Einkaufen.
  • Alltagsbegleitung: Termine, Spaziergänge, Museumsbesuche oder Theaterabende.
  • Gesellschaft: Vorlesen, Spielen oder einfach Gespräche führen.
  • Entlastung von Angehörigen und Wahlfamilien, die Pflegeaufgaben übernehmen.
Lies die neuesten Artikel unserer Expert:innen
Ein Tablet zeigt eine "Medienliste" mit Überschrift, Text und Datenbanktabellen wie "Coverage" und "Press Contacts".
Stimmen aus der Pflege-Community: Berlin erzählt
Pflege wird oft als Familienaufgabe gedacht. In Berlin zeigen queere Wahlfamilien, Freund:innen und Nachbar:innen, wie Unterstützung jenseits klassischer Rollen gelingt mit Erfahrungen, Herausforderungen und Tipps aus der Community vor Ort.
Ein silbernes MacBook zeigt einen Social Media Kalender mit Terminen, Status und Plattformen.
Jahresbetrag Pflege Berlin 2026: Das ist wichtig
Ab 1. Januar 2026 gilt in Berlin der gemeinsame Jahresbetrag für Pflegeleistungen. Der Überblick erklärt, was sich ändert, wie du Leistungen kombinierst und welche Schritte wichtig sind, damit du das Budget flexibel und passend nutzen kannst.
Ein silbernes MacBook zeigt einen Social Media Kalender mit Terminen, Status und Plattformen.
Queerer Pflegegrad: Antrag, Gutachten und Hilfe.
Ein Pflegegrad wird nach Formularen und Begutachtung festgelegt. Für queere Menschen kommt oft die Sorge vor Missverständnissen hinzu. Der Beitrag zeigt, wie du dich vorbereitest, Rechte nutzt und Unterstützung für die Antragstellung findest.
Ein großes Gruppenfoto von 24 lächelnden Personen und einem Hund in einem Raum mit Fenster.
Wir sind AlleFarben Alltagshilfe
Wir sind mehr als ein Alltagshilfedienst. Wir sind ein Ort für Menschen, die sich gesehen fühlen wollen. Wir schaffen Alltag, der stützt, verbindet und sichtbar macht. Wir glauben an Vielfalt – und an das Gute, das entstehen kann, wenn Menschen einander respektvoll begegnen.
Vier Männer lächeln in die Kamera; einer hält ein Weinglas, ein anderer trägt eine Brille.
Gruppe von acht Personen in einer Bar, sitzen um zwei Tische mit Getränken und unterhalten sich.
Zwei Männer lächeln in die Kamera, einer mit kurzem blondem Haar, der andere mit langen grauen Haaren und Brille.
Vier Männer posieren in einem Raum mit Kunstwerken an den Wänden; der älteste Mann sitzt an einem mit Kunstmaterialien bedeckten Tisch.
Nimm Kontakt zu uns auf
+49 30 52006445
hallo@allefarben-alltagshilfe.de
Wir sind für dich da, um deine Fragen zu beantworten und dich zu beraten.
Unsere Erreichbarkeit
Montag bis Freitag
09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag & Donnerstag
15:00 - 17:00 Uhr
Gerne vereinbaren wir mit dir auch Termine außerhalb dieser Zeiten.
Bereit für eine Alltagshilfe, die dich wirklich sieht?
Nimm noch heute Kontakt auf und wir organisieren gemeinsam eine Unterstützung, die dir wirklich hilft.
Wir bieten queersensible Unterstützung im Alltag für alle Berliner:innen mit besonderem Fokus auf die LSBTIQ+‒Community und deren unterstützende Personen.